URSULA PALLA Ausstellungen/Bio
Texte

bird 3

Videoinstallation 2013

"Der Schwan als Inbegriff von Schönheit und Anmut, durch seine Flugfähigkeit auch Sinnbild von Freiheit, erscheint hier in einer Zwangslage: obgleich sich sein Körper leicht bewegt, ist er doch durch seine auf dem Boden fixierten Gipsfüsse gefangen. Seine Lebendigkeit zeigt sich nur virtuell als künstlicher Abguss vorhanden." (Andrea Jahn)

Technik: Gipsfüsse, Videoprojektor, movebox mit SD-Karte,

Videoloop 8 Minuten ohne Ton

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tausend 2 part2

Video 2014

Für "tausend part 2" inspirierte mich die Geschichte einer Frau aus Shanghai, welche ihr Erspartes unter der Matratze versteckte und nach einer gewissen Zeit feststellen musste, dass davon nur noch Papierfetzen übrig waren: wahrscheinlich von Käfern und Ameisen zerfressen.

Die Videostills zeigen Blattschneider-Ameisen beim Zerstückeln einer Tausend-Franken-Note sowie beim Transportieren der Papierfetzen, welche als Humus für die sich im Bau befindende Pilzkultur verwendet werden.

"Die Arbeit wird zur Metapher für die Macht einer Natur, welche sich die Errungenschaften der Menschheit zu Nutze macht, um deren eigentliche Flüchtigkeit vorzuführen." (Andrea Jahn)

Technik: 12 Videosequenzen (3-5 minütige loops ohne Ton),12 Videomonitore




flowers I
interaktive Videoinstallation 2001-03

flowers I zeigt einen Blumenstrauss in einer dunklen Keramikvase vor blauem Hintergrund. Ein Luftzug streift sanft durch die Blumen, ein Sommerbild, ein Stilleben leicht und bunt.
Sobald die Besucherinnen und Besucher vor der Projektion verweilen, lösen sie (via Sensoren) die Videosequenzen der explodierenden Vase aus.
Die Explosion der Vase und des Blumenstrausses, in slow-motion, zeigt die Umkehrung der Schönheit zur Aesthetik der Zerstörung und ein Auflösen in Farbflächen.

Technik:
1 Videoprojektor, 1 Hardwareplayer, 1 Steuerung, Sensor,
1 Verstärker, 2 Lautsprecher

nicht verkäuflich

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landscape 5 part 2

Installation 2013 - 14

2500 Angelhaken sind im Raum zu einer wellenartigen Landschaft aufgehängt und werden durch einen Ventilator leicht bewegt. Schön und abstossend zugleich, nehmen sie den Raum ein und entfalten eine beengende Wirkung.

Foto: Stadtgalerie Saarbrücken

Technik: 2500 Angelhaken, Fischerdraht, Ventilator, Beleuchtung








balance

Videoinstallation 2012/13

Der kurze Videofilm zeigt einen Mann im Anzug, der auf dem Schlappseil balanciert und sich langsam durch einen Büroraum hindurch bewegt, immer bemüht, sein Gleichgewicht zu halten. Projiziert wird die kurze Sequenz in eine Schachtel. Diese wurde zur Insignie der heutigen „hire-and-fire“-Management-Mentalität. Den Mitarbeitern droht ständig die Kündigung und somit der Absturz und letztlich nur der Gang zum Schreibtisch, um die paar persönlichen Gegenstände in eine Schachtel zu verstauen und den Platz zu räumen.

Technik: Kartonschachtel, Draht, Beamer, movebox, Zoomobjektiv,

Videoloop 5 Minuten, farbig ohne Ton





Do robots like flowers 2

Installation 2013

Ein Rasenmäher-Roboter schneidet über Wochen hinweg eine Blume in den wachsenden Rasen.

Foto: Museum Langmatt, Baden/CH